Rund 250.000 Deutsche durften mit begrenzten Bürgerrechten bleiben.


 

Die Vertreibung hatte folgende Auswirkungen:

Die tschechischen Grenzgebiete waren dünner besiedelt als zuvor, vor allem die ländlichen Gebiete. Dadurch das die tschechischen und slowakischen Einwohner nicht in die anderen Landesteile nachrücken konnten, sank daher in den ehemaligen Sudetengebieten zusätzlich zur Bevölkerungszahl die Produktivität der traditionellen Industriezweige.

Durch das Fehlen von Millionen Deutschen welche größtenteils antikommunistisch waren wurde die Machtübernahme der Kommunisten im Jahr 1948 erleichtert und dadurch auch die Eingliederung der Tschechoslowakei in den Ostblock. Die Kommunisten konnten so durch ihre aktive Rolle bei der Verteilung des konfiszierten deutschen Eigentums zusätzlich neue Wähler gewinnen und so ein Feindbild schaffen: die ausgesiedelten Deutschen, gegen deren Revanchismus und Geschichtsrevisionismus der Tschechoslowakei nur ein enges Bündnis mit der Sowjetunion helfen könne.

In der Bundesrepublik Deutschland und in geringerem Maße in Österreich wurden heimatvertriebene Sudetendeutsche ein politischer Faktor:
Die Bildung eines Interessenverbands namens Sudetendeutsche Landsmannschaft, der sich selbst als „überparteiliche und überkonfessionelle Volkstumsorganisation der Sudetendeutsche in der Vertreibung“ bezeichnet.


Nun bleibt aber auch noch die Frage, welche Auswirkungen die Vertreibungen auf die einzelnen Menschen hatte.

Dazu findet ihr hier unten drunter ein paar Kommentare, welche ich bei dem Video von der Allgemeinseite herausgesucht habe.


 

(Quellen: 15, 29)